Algerischer Supercup. Frauen

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Der algerische Frauen-Supercup eröffnet die Saison im algerischen Frauenfußball und stellt die Meisterschafts- gegen die Pokalsieger. Dieses prestigevolle Duell unterstreicht das wachsende Interesse am Frauensport in Nordafrika, wo Tradition und Moderne kollidieren.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb startete Anfang der 2010er unter der Algerischen Fußballföderation (FAF); das erste offizielle Spiel fand 2012 statt, als 'Al-Ahli' Bab El Oued 'Sahel' mit 3:1 besiegte. Highlights umfassen den 2018er Penalty-Sieg von 'Mohammedia' nach 2:2 gegen Favorit 'Al-Ahli' und die Pandemie-Verschiebung 2021 nach Constantine. Ikonisch: Nadi Al-Mekkis Tor in der 89. Minute 2016 für 'Sahel', als 'Saisontor' gefeiert. Seit 2022 steigern FAF-Übertragungen die Popularität.

Turnierformat

Ein einzelnes Spiel auf neutralem Boden, meist Juli/August vor Ligastart. Bei Gleichstand folgen Verlängerung (2x15 Min.) und Elfmeterschießen. Teilnehmer: Ligue-1-Sieger und Pokalhalter; Doppelsieger trifft Vizemeister. Stadien wie 20. August in Bejaia oder Mohammed Hamlaoui in Constantine ziehen bis 5000 Zuschauer.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Verteidigung. Top-Torschützinnen: Fatima Zora (7 Tore für 'Al-Ahli'), Hayat Bouachi (5 für 'Sahel'). Stars: Nadia Merzek ('Mohammedia'), mit profimäßigem Spielverständnis, und Torhüterin Samra Ouali, Heldin im Elfmeterschießen 2020 für 'Al-Ahli'. Sie ziehen Scouts aus Tunesien und Marokko an.