Algerischer Supercup

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Der Algerische Supercup ist das jährliche Fußball-Duell, das die Saison im algerischen Fußball einleitet. Darin treten der Meister der Algerischen Fußballmeisterschaft und der Cupsieger der Algerischen Pokalwettbewerbs an. Gewinnt ein Team beides, rückt der Vizemeister der Liga nach. Dieser Pokal symbolisiert den Auftakt zum Wettkampf und prägt den Ton der Saison.

Geschichte und Gründung

Die Tradition startete 1967 mit dem ersten Spiel zwischen ES Sétif und Difaâ de Barraz. Politische Unruhen und Organisationsprobleme führten zu Pausen, doch 2006 wurde er neu belebt. Ikonisch: MC Algiers 4:0-Sieg gegen ES Sétif 2014. 2019 holte JS Kabylie den Titel gegen CR Belouizdad. Wissenswert: 2020 fiel er wegen COVID-19 aus, die Serie geht weiter.

Turnierformat

Ein einzelnes Spiel auf neutralem Boden, meist in Blida oder Constantine. Bei Gleichstand Extra-Zeit (2x15 Minuten), dann Elfmeterschießen. 90 Minuten, 11 Spieler pro Team—keine Gruppen, pure Entscheidung.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5–3 Tore pro Match deuten auf knifflige, taktische Kämpfe hin. Rekordtorjäger Rashid Amaru traf dreifach für ES Sétif 1967. Highlights: Mahmoud Guemri (CR Belouizdad), Adel Taïder (MC Oran). Aktuelle Stars wie Youcef Belaïl (ES Sétif) und Habib Diallo glänzen. Algerien schickte Talente nach Europa, darunter Rabah Madjer und Islam Slimani.