Venezuela. Copa Mineros

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Der Copa Mineros ist Venezuelas nationaler Pokalwettbewerb, veranstaltet vom Ministerium für Volkskraft des Petroleums. Er vereint Teams aus der Primera und Segunda sowie unteren Ligen und bietet Raum für Überraschungen. Verankert in den ölreichen Regionen, betont der Wettbewerb die Bedeutung des Fußballs für lokale Gemeinschaften und Talentsuche.

Geschichte und Gründung

Eingeführt in den 2010er-Jahren zur Förderung des Fußballs in Ölgegenden, gewann Carabobo 2018 das erste Finale 2:1 gegen Táchira. Deportivo La Guaira siegte 2020, Monagas 2022 nach epischem Weg. Pandemie und Politik unterbrachen, doch Spiele auf provisorischen Plätzen in Ölfeldern blieben ikonisch.

Turnierformat

K.o.-System ab Achtelfinale mit Hinspielen, Finale neutral. Teilnehmer: Erst- und Zweitligisten plus Regionalqualis. 2023/24 mit 28 Teams, gesät nach Liga-Rang. Sieger qualifiziert für Libertadores oder Sudamericana.

Interessante Fakten

Durchschnitt 2,4 Tore pro Spiel, Höchstwerte über 3. Top-Torschützen: Edson Ramírez (8 Tore 2022), Yosimar Córdoba (7, 2021). Stars: Daniel Bostero (Standardspezialist), Jorge Ramírez (Finalheld). Fördert junge Talente aus Anzoátegui (Durchschnittsalter 23).