Uruguayische Frauen-Meisterschaft

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Die Uruguayische Frauen-Meisterschaft, offiziell Campeonato Uruguayo Femenino, ist die höchste Spielklasse im Frauenfußball Uruguays. Von der Asociación Uruguaya de Fútbol (AUF) organisiert, treten führende Klubs um den nationalen Titel und internationale Plätze an. Die Liga spiegelt das wachsende Interesse am Frauenfußball wider, in einem Land, das traditionell vom Männerfußball geprägt ist, und profitiert von Erfolgen der Nationalmannschaft.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb begann 1996, gewann aber in den 2010er Jahren an Struktur mit mehr Teams. Rampla Juniors holte den ersten Titel, doch Peñarol und Nacional dominieren seither. 2018 markierte den Übergang zum Profistatus, was Sponsoren anzog. Besonders 2021: Pandemiebedingt zentralisierte Spiele steigerten die Spannung. Interessant: Der Erfolg der U20-Frauen-WM 2018 gab Schub.

Turnierformat

Im Ligasystem spielen 12–14 Teams im Round-Robin-Modus hin- und her, mit Punkten für Siege. Die Besten qualifizieren sich für Play-offs um den Titel, Absteiger drohen in die Zweite Liga. Saison: März bis November, Unterbrechung für Länderspiele. Neu: Ein Pokalformat für Abwechslung.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, defensiv geprägt im südamerikanischen Stil. Top-Torschützinnen: Sabrina Barros (Peñarol, 45 Tore) und Mónica Correa (Nacional, 38). Stars wie Torhüterin Gloria Suárez und Mittelfeldspielerin Agustina Munoz (nach Europa gewechselt). Diana Velasquez hob das Niveau durch Nationalmannschaftsrollen.