Tansania. Zanzibar-Pokal

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Der Zanzibar-Pokal ist der führende K.o.-Wettbewerb auf dem Zanzibar-Archipel, Teil Tansanias, mit Top-Clubs aus dieser halbautonomen Region. Von der Zanzibar Football Association (ZFA) organisiert, fasziniert er Fans mit dramatischen Duellen und Underdog-Geschichten. Er verkörpert den einzigartigen Insel-Fußball mit tropischer Hitze und leidenschaftlichem Publikum.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte reicht in die 1960er nach der Revolution von 1964 zurück; die erste Auflage gab es 1967. Zanzibar SC dominiert mit 25 Titeln, darunter legendäre Finale der 1980er gegen Azam Zanzibar. Die 1990er brachten Spannung, wie Kidatu FCs Last-Minute-Tor 1995. Trotz Störungen in den 2000ern erholte er sich und feierte 2017 sein 50-jähriges Jubiläum mit 12.000 Zuschauern im Amaan-Stadion.

Turnierformat

Klassisches Ausscheidungssystem mit 16–24 Teams aus der Premier League und unteren Ligen. Einspielbegegnungen bestimmen die Weiterkommenden, Elfmeter nur im Finale. Von April bis August auf Plätzen wie dem Amaan Stadium (15.000 Plätze), offene Losziehungen sorgen für Überraschungen.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, in K.o.-Runden oft über 3 durch offenen Stil. Top-Torschützen: Abdullah Shangwe (45 für Zanzibar SC in den 2000ern), Mohammed Abbas (12 in dieser Saison). Stars: Suleiman Omari, Dribbelkünstler bei Simba SC; Ikone Ibrahim Mtabua mit 30 Toren in den 1980ern. Newcomer Hassan Jumma beeindruckt mit Tempo und Technik.