Oman. Sultans-Pokal

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Der Sultans-Pokal ist Omans renommiertester nationaler Pokalwettbewerb, der die besten Vereine des Landes in einem Kampf um den nach dem Sultan benannten Pokal vereint. Er spiegelt den Geist des omanischen Fußballs wider, der Leidenschaft mit königlicher Tradition verbindet.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1997, etablierte sich der Wettbewerb schnell als Highlight im omanischen Fußballkalender. Früh dominierten Muscat-Teams wie Al-Orouba, doch regionale Klubs mischten mit. Ikonisch: Das 2018er Finale, als Al-Seeb Fanja nach 1:1 im Elfmeterschießen besiegte und 25.000 Zuschauer nach Muscat lockte. Berühmt für Sensationen, bei denen Zweitligisten Eliteligen-Favoriten bezwangen.

Turnierformat

K.o.-System mit 16-20 Teams aus Ober- und Zweitliga. Runden: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale. Bei Unentschieden direkt Elfmeterschießen, keine Wiederholungen. Saison Oktober bis April, passend zu Ligapausen wegen Hitze.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,7 Tore pro Spiel, in frühen Runden bis 3,5 durch offenes Spiel der Außenseiter. Rekordtorjäger Badr Al-Mahrouqi mit 19 Treffern. Stars: Iraker Asad Noori (Hattrick 2010-Halbfinale für Al-Nahdha), aktuell Issam Al-Sabti (Al-Seeb) und Brasilianer Wellington, dessen Dribblings 2022 im Finale viral gingen. Talente wie Amir Shamsi (Dhofar zu Al-Orouba nach Viertelfinal-Hattrick).