Seychellen. Präsidentenpokal

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Der Präsidentenpokal der Seychellen ist ein nationaler Pokalwettbewerb der Seychellischen Fußballföderation (SFA). Er bringt führende Klubs der Inselnation zusammen, die um den nach dem Staatsoberhaupt benannten Pokal kämpfen – ein Symbol für Fußballs Rolle in der tropischen Gemeinschaft. Teilnehmer sind Meister der First und Second Division sowie regionale Pokalsieger; Spiele finden auf Plätzen wie dem Stad Linité in Victoria statt, das rund 1.200 Zuschauer fasst.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb startete Anfang der 2000er zur Förderung des Fußballs in einem Wassersport-dominierten Archipel; erstes Finale 2003. Saint Louis Suns United dominiert mit sieben Siegen in den letzten zwölf Finalen, darunter ein dramatische Elfmeterschießen 2019 gegen Lightstars FC. Ein 2015er-Finale unterbrochen vom Monsunregen wurde legendär. 2021 überreichte der Präsident den Pokal persönlich, unterstreichend seine vereinende Kraft. Trotz Pandemien und Zyklone etabliert er sich fest.

Turnierformat

Klassische Ausscheidung mit Einzelfußspielen auf neutralem oder Heimrasen in frühen Runden. 8–12 Teams, Viertelfinals und Halbfinals oft an einem Tag im Stad Linité. Das November-Finale: 90 Minuten, Verlängerung, Elfmeterschießen – keine Setzungen sorgen für Überraschungen.

Interessante Fakten

Torbelastung bei 3,2 pro Spiel, Höchststand 5:3 im 2018-Finale. Top-Torschützen: Chanel Sorel (Saint Louis Suns, 14 Tore), Jordy Perrin (18). Stars wie Jimmy Herve (Hattrick im 2022-Finale) und Torwart Kevin Melanyi (4 Elfmetern im 2020er) glänzen. Viele wechseln in südafrikanische Ligen, tragend seychellischen Stil: flink, hitzeangepasst.