Serbien. Pokal von Vojvodina

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Der Vojvodina-Pokal ist ein regionaler Fußballwettbewerb in der serbischen Autonomen Provinz Vojvodina, in dem Vereine aus dieser nördlichen Region antreten. Organisiert vom Fußballverband Vojvodinas, bringt er Teams aus unteren Ligen mit SuperLiga-Mitgliedern zusammen und sorgt für Überraschungen sowie den Aufstieg junger Talente.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb entstand in den 1920er Jahren im Kontext des jugoslawischen Fußballs und blühte in der SFRJ-Zeit auf, wobei Vojvodina (Novi Sad) mehrmals triumphierte. In den 1990er Jahren pausierte er wegen ethnischer Konflikte, erholte sich aber nach Serbiens Unabhängigkeit. Highlight: Das 2018er Finale, in dem Radic (Sid) den Favoriten Spartak (Subotica) 2:1 bezwang.

Turnierformat

Ausscheidungsturnier mit Vorqualifikationen für Amateure und Niedrigligisten, gefolgt von Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Bei Gleichstand Verlängerung und Elfmeterschießen. 32-64 Teams von Herbst bis Frühling, auf Heim- oder Neutralplätzen.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, mit Fokus auf kompakte Verteidigung und Konter. Top-Torschützen: Milan Pavkov (ehemals Vojvodina) mit 12 Toren in einer Saison, Milan Lukic (Roter Stern) mit 9. Stars: Nemanja Vidic startete hier, Milan Ilich glänzte vor Europa-Transfer, Danilo Milenkovic (OFK Backa) dominiert aktuell. Scout-Hotspot.