Serbische Meisterschaft. SuperLiga. Frauen
Die serbische Frauen-SuperLiga ist die höchste Spielklasse im serbischen Frauenfußball. Sie versammelt die besten Vereine des Landes, die um den nationalen Titel und Plätze in europäischen Wettbewerben kämpfen, und spiegelt das wachsende Interesse sowie Investitionen in die Infrastruktur wider.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1992 nach dem Zerfall Jugoslawiens, entstand die Liga aus der jugoslawischen Meisterschaft. Frühe Dominanz zeigten Belgrader Teams wie Crvena Zvezda und Spartak Subotica. Spartak aus Subotica gewann in den 2000ern zehn Titel in Folge (2002–2011). 2017 qualifizierten sich serbische Teams erstmals für die Gruppenphase der UEFA Frauen-Champions League. Reformen in den 2010ern steigerten die Wettbewerbsfähigkeit.
Turnierformat
Der Wettbewerb folgt einem Doppelrundenturnier mit 10 Teams und 36 Spielen pro Mannschaft (Hin- und Rückrunde). Der Spitzenreiter wird Meister; die zwei Letzten steigen in die Zweite Liga ab. Seit 2020 gibt es Play-offs für die Top-4 um Europapokalplätze. Saison: August bis Mai.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, mit Fokus auf offensiven Fußball. Rekordtorjägerin ist Milena Vučelić von Spartak (über 200 Tore). Highlights: Dragana Tenković (Crvena Zvezda) und Saša Stadnič (Mačva). Die Liga formte Stars wie Tatjana Krunić, die bei Bayern München und in der Nationalmannschaft glänzte.