Saudi-Arabien. Königlicher Champions-Pokal
Der Königliche Champions-Pokal Saudi-Arabiens zählt zu den prestigeträchtigsten Wettbewerben im saudi-arabischen Fußball und wird jährlich unter den Top-Teams der Professional League ausgetragen. Dieser K.o.-Wettbewerb vereint Spannung und die besten Meister der Vergangenheit, was ihn zu einem echten Highlight für Millionen Fans macht, mit Dominanz von Giganten wie Al-Hilal und Al-Ittihad.
Geschichte und Gründung
1957 von der Saudi Arabian Football Federation ins Leben gerufen, um Ligameister zu ehren, gewann Al-Hilal den Auftakt und prägte das Rivalitätsgefüge. Die 1970er und 1980er brachten dramatische Finals mit Verlängerungen. Markant: 1990 hob Al-Shabab den Pokal in königlicher Gegenwart. Al-Hilal führt mit 16 Titeln bei 14 Siegern; Manipulationsskandale der 2000er bereichern die Chronik.
Turnierformat
Knockout-System mit 16 Pro-League-Teams ab Achtelfinale bis Finale. Spiele sind Einzelf matches auf neutralem oder Heimkund, Finales im King-Fahd-Stadion Riad. Bei Gleichstand Verlängerung und Elfmeterschießen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höchststände bei 3,5 unter Carlos Queiroz bei Al-Ittihad. Rekordtorjäger Abdullah Al-Sheikh (12 für Al-Hilal), gefolgt von Majed Abdullah (10). Stars: Brasilianer Lima und Rivaldo bei Al-Ittihad – Rivaldos 2008-Finale unvergessen. Aktuell: Salem Al-Dawsari (WM-Held 2022) und Karim Ansarifard von Al-Nassr.