Philippinen-Pokal
Der Philippinen-Pokal ist der nationale Ausscheidungswettbewerb im philippinischen Fußball, der Vereine aus oberen und unteren Ligen vereint. Er ist bekannt für Überraschungen, bei denen Provinzteams die Hauptstadtgiganten herausfordern und den Sport in einem basketballdominierten Land vorantreiben.
Geschichte und Gründung
2011 von der Philippine Football Federation (PFF) neu belebt, greift der Pokal auf koloniale Wurzeln zurück. Ceres-Negros gewann 2017 den ersten Titel gegen Global Cebu. Die Pandemie stoppte 2020 das Turnier, doch Stallion Laguna siegte 2022 sensationell über Kaya-Iloilo. Meilenstein: Das 2019-Finale mit 20.000 Zuschauern brach Besuchsrekorde.
Turnierformat
Bis zu 20 Teams aus der Philippines Football League (PFL), Division 1/2 und Regionalqualis treten an. Vorqualifikationen eliminieren Amateure, gefolgt von K.o.-Spielen mit Heimrecht für Underdogs. Finale auf neutralem Boden, wie 2023 im Rizal Memorial Stadium in Manila.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel mit actionreichem Fußball. Rekordtorjäger Darryl Shippers erzielte 12 für Ceres-Negros 2017. Stars: Stefan Schröck mit 25 Toren für United City; Mark Inose und Lisandro Almenara bei Stallions 2022-Sieg. Pablo Salinas wechselte ins Ausland nach Pokalerfolgen.