Peru. Bicentennial-Pokal

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Der Bicentennial-Pokal ist Perus nationaler Pokalwettbewerb, der 2020 zum 200. Unabhängigkeitsjubiläum ins Leben gerufen wurde. Er versammelt Klubs aus der Liga 1 und unteren Divisionen, was für Überraschungen und hitzige Duelle um den Titel sorgt. Im Gegensatz zum traditionellen Copa Perú steht hier der Profifußball im Fokus mit starkem patriotischem Unterton.

Geschichte und Gründung

Gestartet in der Pandemiezeit, gewann Sporting Cristal 2020 torlos gegen Alianza Lima im leeren Finalstadion. 2021 folgte Melgar, 2022 Alianza Atlético. Als Teil der Bi-Centenario-Feiern inkludierte er nationale Symbole. Kuriosum: Quarantäneverschiebungen machten den Turnierverlauf zu einem Nervenkitzel.

Turnierformat

Ausscheidungssystem mit Hin- und Rückspielen in frühen Runden. Ca. 20 Teams aus Liga 1 und Primera ab Sechzehntelfinale. Halbfinals und Finale auf neutralem Boden, oft in Limas Historienstadien. Läuft synchron zur Liga-Saison, meist Jahresende.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel, Derbys bis über 3. Top-Torschützen: Christopher Martín (5, 2020), Matías Pérez (6, 2021). Stars: Universitarianos Alejandro Borrego, Alianza Limas Standardspezialist Hernán Rengel, Sportings Jungtalent Martín Corrado. Fördert Reservisten wie Melgars Tomás Zúñiga mit ikonischen Finaltoren.