Palästina-Pokal
Der Palästina-Pokal ist der führende nationale K.o.-Wettbewerb im Fußball, veranstaltet von der Palästinensischen Fußballvereinigung (PFA). Er vereint Spitzenteams aus dem Westjordanland, dem Gazastreifen und gelegentlich Auslandsklubs, fernab des Ligabetriebs und trotz geopolitischer Hürden. Spiele finden oft in Jordanien statt, symbolisierend die verbindende Kraft des Fußballs.
Geschichte und Gründung
Die Wurzeln reichen in die 1920er unter britischem Mandat; seit PFA-Gründung 1928 ist er etabliert. Höhepunkte: Shuja'iyyas Siege in den 1960ern trotz Blockade, Balatas Dominanz 1990er. Nach der Intifada wiederbelebt, krönte 2019 Hilal Al-Quds sich im Elfmeterschießen. Fakt: 15 verschiedene Sieger unterstreichen den Wettkampf.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungssystem mit Einzelfinalspielen ab 1/32- oder 1/64-Finale, mit Klubs aller Ligen. Finale meist im Ammaner King-Abdullah-II.-Stadion. Saison von Herbst bis Frühling, mit Gruppen in frühen Runden wegen Konflikten angepasst.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, bis 3,5 in Sensationsrunden. Rekordtorschützen: Mohammed Omar (22 Tore), Abbas Khalid. Stars: Omar Dahoud (Shuja'iyya zu Europa), Munir Sarr (15 Tore 1985 für Balata). Sieger qualifizieren sich für AFC-Turniere.