KNVB-Pokal Frauen

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Der KNVB-Pokal im Frauenfußball der Niederlande ist ein Höhepunkt des nationalen K.o.-Systems, das Spitzenmannschaften der Eredivisie Vrouwen mit Underdogs aus niedrigeren Ligen um den begehrten Pokal ringen lässt. Das Halbfinale markiert den dramatischen Vorentscheid, in dem Taktik und Geniestreiche über den Finaleinzug entscheiden. Der Wettbewerb spiegelt den Boom des Frauenfußballs in den Niederlanden wider, mit typisch holländischem Technikfußball und hohem Pressing.

Geschichte und Gründung

Der Pokal entstand in den 1980ern, blühte aber ab 2010 mit der Profi-Liga auf. Frühe Sieger wie Ter Leede legten den Grundstein; Ajax und PSV herrschen heute. Der 2017er-Finale, Ajax' 4:1 über Twente mit Lisa De Vanna im Rampenlicht, ist legendär. PSV's 2021-Erfolg per Elfmeter gegen Ajax bleibt unvergessen. Nach der Pandemie brachten VAR-Novellen Fairness, viele Talente wechselten nach Europa.

Turnierformat

K.o.-System mit 30-40 Teams. Frühe Runden sind Einzelspiele, oft beim Underdog. Ab Achtelfinale stoßen Top-Teams unseeded ein. Halbfinals: Hin- und Rückspiel, Gesamtergebnis zählt—kein Auswärtstor mehr. Das Finale ist ein Einzelmatch auf großem Stadion, mit Feststimmung unter Flutlicht.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, in K.o.-Phasen bis 3,5 durch offensive Offenheit. Rekordtorjägerin Vivian Miedema (über 20 für Ajax), gefolgt von Lisa De Vanna und Jill Roord. Stars wie Chantal van de Sandt (2000er-Power) oder Katarina Pelovic (PSV-Dribbling). Romy Miedema's Hattricks pushen Scorerate; 45% der letzten Halbfinals über 3 Tore.