Nationalspiele Chinas. Frauen

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Die Nationalspiele Chinas im Frauenfußball sind ein prestigeträchtiges Turnier mit den besten provinzialen, autonomen und städtischen Mannschaften. Als Teil der All-China-Spiele alle vier Jahre ist es eine zentrale Bühne für Talentsuche und Förderung des Frauenfußballs. Es spiegelt Chinas wachsendes Engagement für Frauensport wider, unterstützt durch massive Investitionen in Infrastruktur und Training.

Geschichte und Gründung

Die Spiele begannen 1910, Frauenfußball startete erst in den 1980ern. Das erste Frauen-Turnier fand 1997 in Shanghai statt, Peking dominierte. 2001 in Guangdong siegte Shandong überraschend 2:1 im Finale. 2013 in Liaoning zogen über 50.000 Zuschauer Schlüsselspiele. Nach COVID-Pausen kam 2021–2022 ein neues Format, hilfreich für Olympia-Quali.

Turnierformat

28–32 Teams in regionalen Gruppen, Gruppensieger in Viertelfinale, Halbfinale, Finale. 90 Minuten plus Nachspielzeit auf Stadien des Gastgebers. VAR seit 2017 in K.o.-Runden. Turnierdauer: 10–12 Tage.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, defensiv geprägt—70% enge Ergebnisse. Rekordtorjägerin Wang Shuang (42 Tore für Hebei). Stars: Tang Wanqian (Hattrick 2017-Finale), Li Mengyun (Assist-Königin Peking). Sprungbrett für Nationalmannschaft, Asien-Cup-Sieger 2022.