China. FA-Pokal
Der CFA Cup, oder Chinese FA Cup, ist der führende Pokalwettbewerb im chinesischen Fußball, veranstaltet von der Chinese Football Association. Er vereint Klubs von der Chinese Super League bis hin zu Amateurmannschaften und bietet Raum für Sensationen und Überraschungssiege. Seit 1997 ein fester Bestandteil des Kalenders, qualifiziert der Sieger für die AFC Champions League und treibt den Fußballboom in China voran.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb begann 1979 als Ministeriumspokal, erhielt 1997 seine moderne Form. Frühe Dominanz von Beijing Guoan wich Wundern wie dem Finaleinzug von Yanbian Changqing 2011 aus der zweiten Liga. Rekordmeister Shandong Taishan mit 7 Titeln. Besonderheit: 2020 fusionierte er mit dem Supercup wegen Pandemie, was die Spannung steigerte und Zuschauerzahlen explodieren ließ.
Turnierformat
K.o.-System mit Hinspielen, beginnend mit Qualifikationsrunden für Unterklassige. Bis zu 128 Teams, von Profis bis Studentenmannschaften. Hauptrunde im Frühling, Finale im November. Ohne Setzlisten riskieren Top-Teams frühe Ausfälle gegen Underdogs, was den Charme des Pokals ausmacht.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, in frühen Runden über 3,5 durch offensive Risiken. Top-Torschützen: Erkes Elkesh (Xinjiang, 16 Tore 2018), Hwang Ui-jo (Shanghai SIPG, 14 Tore 2016). Ikonen: Adriano mit Bomben für Shanghai Shenhua, Telòs Dribblings bei Jiangsu Suning, sowie Oscar und Vitinho bei Shanghai Port – ihre Kreativität und Tore prägen den Wettbewerb nachhaltig.