Schwarzmeer-Pokal

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Der Schwarzmeer-Pokal ist ein renommiertes jährliches Fußballturnier mit führenden Klubs aus Schwarzmeer-Anrainerstaaten. Vereine aus Bulgarien, der Türkei, Rumänien, der Ukraine, Georgien, Russland und mehr treten an und schaffen ein Spektakel aus spannendem Fußball, kulturellem Austausch und Schwarzmeer-Gastfreundschaft.

Geschichte und Gründung

Anfang der 1980er von bulgarischen und türkischen Verbänden initiiert, fand die Premiere 1989 in Warna statt, wo die Gastgeber Istanbul bezwangen. In den 1990ern erweiterte es sich, litt aber unter regionalen Krisen. Wiederbelebung in den 2000ern mit Stars wie Dnipro und Galatasaray. Der 2012-Finale: Ludogorets siegte per Elfmeter gegen Fenerbahce vor 35.000 Zuschauern – Rekordbesuch. 15 verschiedene Sieger unterstreichen den Wettkampfgeist.

Turnierformat

Vier Gruppen à vier Teams, jeweils die Top-2 in die KO-Runde. Gruppenphase Heim- und Auswärtsspiele. Viertelfinale, Halbfinale und Endspiel neutral, oft an Schwarzmeer-Arenen wie Vasil Levski. Von September bis Mai mit bis zu 16 Teams.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höchststand 3,2 in 2018/19. Rekordtorjäger: Bulgare Dimitar Rangelov (28 für Ludogorets/CSKA). Highlights: Ukrainer Evgeniy Seleznov (22 für Dnipro), Türke Burak Yilmaz, Georgier Torez Verekiya. Jungstars wie Hakan Çalhanoğlu starteten hier.