Mongolischer Supercup

Mongolischer Supercup Logo
Der Mongolische Supercup ist ein jährliches Fußballturnier, das die mongolische Saison einleitet. Darin treten die Meister der Nationalen Liga und die Pokalsieger des Vorjahres an, um die Form der Top-Teams zu testen und den Fans einen spannenden Auftakt zu bieten.

Geschichte und Gründung

Seit 2009 von der Mongolischen Fußballföderation organisiert, gewann Khaan Khuns-Tünköl das erste Duell gegen Selenge Press. Unterbrechungen gab es durch Organisationsprobleme, doch seit den 2010ern ist er fester Bestandteil. 2018 sorgte Ulaanbaatar mit Elfmeterschießen nach 2:2 für Drama. 2022 unterbrach Regen das Spiel, das am nächsten Tag fortgesetzt wurde — ein Symbol für mongolische Fußballhärte.

Turnierformat

Einzelspiel auf neutralem Boden, meist im Zentralstadion Ulaanbaatars (ca. 5000 Plätze). Bei Doppeltitel des Meisters rückt der Vizemeister nach. 90 Minuten plus Verlängerung und Penaltys, alles an einem Tag.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, mit defensiven Kämpfen und Ausbrüchen. Top-Torschützen: Temujin Enkherdene (Ulaanbaatar, 3 Tore in zwei Finals), Narantuya Dashdorj (Doppelpack 2021). Stars wie Torwart Baterskh Mönkh-Erdene (Saubere Spiele) und Mittelfeldspieler Ganbatyn Ganzorig (Standardspezialist) prägten es, ebenso Chinggis Boldbaatar von Khaan Khuns.