Luxemburg-Pokal

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Der Luxemburg-Pokal, offiziell Coupe du Luxembourg, ist der nationale Pokalwettbewerb im luxemburgischen Fußball, in dem Vereine aller Ligen um den prestigeträchtigen Titel kämpfen. Von der FLF seit 1908 organisiert, bietet er Underdogs die Chance, die Elite der Nationaldivision herauszufordern und begeistert Fans im ganzen Großherzogtum.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb startete 1908 als einer der ältesten Pokale Europas. Jeunesse Esch gewann die erste Ausgabe. Über 110 Austragungen, unterbrochen durch Weltkriege, mit Highlights wie UNIC-1912s Erfolgen in den 1920ern oder Racing FCs Dominanz in den 1980ern. F91 Dudelange und RFC Union Luxembourg führen mit je 15 Titeln. Kuriosum: 1997 erreichte Differdange 03 sensationell das Finale.

Turnierformat

Klassisches K.o.-System: Einzelf Matches mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Bedarf. Vorqualifikationen ab August mit unteren Ligen, Top-Teams stoßen später dazu. 7-8 Runden, Finale im Mai auf dem Stade Jos Nosbaum. Sieger erhält Pokal, Prämien und UEFA-Conference-League-Platz.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch offenen Underdog-Fußball. Rekordtorschützen: Georges Weiler (45 Tore, 1930er-50er); aktuell Sebastian Bertels (über 20 für Dudelange). Stars wie Damien Jocas (Dudelange), Jeremy Bruys (Etzella) und Legenden wie Tom Kreutz. Entdeckt Talente wie Alex Faulhaber für höhere Ligen.