Liechtensteiner Cup
Der Liechtensteiner Fussballpokal, organisiert vom Liechtensteiner Fussballverband (LFV), ist das einzige nationale Ausscheidungsturnier im Fürstentum. Ohne eigene Liga spielen Vereine in der Schweiz; der Pokalsieger qualifiziert sich für die UEFA Conference League. Mit 28 Teams aus sieben Divisionen verbindet er Elite und Amateure.
Geschichte und Gründung
Seit 1931, offiziell ab 1947, dominiert FC Vaduz mit 12 Titeln. Ballers gewann den Ersten, Schaan holte 1983/84 den Double. Meilenstein: Vaduz' 1996-Sieg führte zum UEFA-Pokal-Gruppenspiel. Die Pandemie 2020 pausierte es kurz. Diese Tradition spiegelt die Fussballleidenschaft eines kleinen Landes wider.
Turnierformat
Reines Ausscheidungssystem mit Einzelfinalspielen; frühe Unentschieden bedeuten Nachholspiele. Start im August, Finale im Frühling im Rheinpark-Stadion Vaduz (7200 Plätze). Kein Seeding sorgt für Überraschungen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, oft mehr in Derbys. Rekordtorschützen: Richard Ostermayer (Schaan, 25), Sebastian Rosenbauer (Vaduz, 20+). Ikonen wie Franz Burckhardt (Schaan) und Martin Widmann prägten es. Aktuelle Talente wie Gianluca Knäizer nutzen den Pokal als Sprungbrett.