Kasachstan. Ligapokal

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Der kasachische Ligapokal ist ein spannendes Ausscheidungsturnier, das Vereine aus der Premjer-Liga und der Ersten Liga in den Kampf um einen prestigeträchtigen Pokal schickt und dem nationalen Kalender mit Überraschungen und Underdog-Geschichten Würze verleiht.

Geschichte und Gründung

Gestartet 2017 als Experiment zur Belebung des Pokalwesens, gewann Astana die erste Ausgabe als damalige Dominanzmacht. Kairat Almaty holte 2019 den Titel in einem packenden Finale gegen Zhetysu. Die Pandemie 2020 pausierte das Turnier, doch Ordabasy Schymkent siegte 2021 bei der Rückkehr. Highlight 2022: Caspian Aktau erreichte sensationell das Finale und unterlag Astana im Elfmeterschießen. Der Pokal hat junge Talente und Veteran-Rückkehrer gefördert.

Turnierformat

Das Format umfasst drei Runden: Achtelfinale mit 16 Teams (8 aus Premjer-Liga, 8 aus Erster Liga), Viertelfinals, Halbfinals und Finale. Alle Spiele Einheit, spätere Runden auf neutralem Platz. Saisonzeitraum April bis November, synchron zur Liga.

Interessante Fakten

Durchschnittliche Torbelastung: 2,4 Tore pro Spiel, früh 2,8. Top-Torschützen: Abat Aimbetov (Kairat, 8 Tore 2019), Junior Cabral (Astana, 7 in 2021). Stars: Temirlan Erlanovs Dribblings, Marin Anichichs Finaltreffer 2022, Asqat Tağıbergen, der via Pokal nach Europa wechselte.