Elfenbeinküste. Ligapokal

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Der Ligapokal der Elfenbeinküste ist ein renommierter nationaler Pokalwettbewerb unter den Top-Klubs des Landes. Er verbindet Unterhaltung und Rivalität, indem Ligue-1-Teams um einen zusätzlichen Pokalsieg neben der Meisterschaft kämpfen. Von der Fédération Ivoirienne de Football (FIFI) organisiert, fasziniert er Fans mit Überraschungsergebnissen und Erfolgen von Außenseitern.

Geschichte und Gründung

Eingeführt Ende der 1990er als Alternative zum Hauptpokal, fand die erste Ausgabe 1998 statt und wurde fester Bestandteil des ivorischen Fußballs. Highlights: ASIK Abidjans Sieg 2005 im Elfmeterschießen und SOARA San-Pedros Sensationserfolg 2012 als Provinzclub. Politische Krisen in den 2000ern unterbrachen den Wettbewerb, doch ab 2010 erholte er sich und feierte 2018 sein 20-jähriges Jubiläum mit Rekordzuschauern.

Turnierformat

Mit 16 Teams aus Ligue 1 und Division 1 beginnt er im Achtelfinale. Spiele sind Hin- und Rückrunde oder auf neutralem Boden im K.o.-System, Finale im Félix-Houphouët-Boigny-Stadion in Abidjan. Von September bis Mai synchron zum Ligabetrieb, mit VAR in Schlüsself Matches seit 2022, aber ohne vollständige Videoüberprüfung.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, in Viertelfinals über 3 durch offenes Spiel. Rekordtorschütze Sala Mamadou mit 18 Toren für ASIK. Legenden wie Didier Drogba starteten hier; aktuelle Stars wie Nicolas Pépé (ehemals Arsenal) und Maxwell Cornet glänzen produktiv und fördern Talente nach Afrika und Europa.