Grenada-Pokal
Der Grenada-Pokal ist der führende K.o.-Wettbewerb im granadischen Fußball, der Vereine von der Hauptinsel und den Grenadinen in spannende Duelle vereint. Vor karibischem Hintergrund entfaltet er rohes Talent und Underdog-Geschichten, wo Leidenschaft auf sonnendurchfluteten Plätzen oft über Titel triumphiert.
Geschichte und Gründung
Begonnen in den 1970er-Jahren nach der Unabhängigkeit 1974, spiegelt der Pokal Granadas wechselvolle Geschichte wider. Ikonisch: Das 1989er-Finale, als South St. George's Pigeon FC 4:1 bezwang und Insel-Euphorie auslöste. Trotz Hurrikane und Krisen erblühte er unter CFU. Hard Rocks Sieg 2004 mit Kenneth Sampsons 12 Toren ist Legende.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungssystem mit 16 Teams ab Achtelfinale, ein Spiel pro Runde, Finale im Cameron Park Stadium (9000 Plätze). Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Teilnehmer: Ligameister, Superpokal-Sieger und Regionalteams für Vielfalt.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, Spitzenspiele über 4 durch offensive Freiheit. Rekordtorjäger Ronald Bettam (28 in den 90ern). Stars: Jermaine McGee (15 Tore 2022/23 bei Cunnings), Leroy Benjamin mit tödlichen Standards. Förderte Talente wie Shane Ramsey in die MLS.