England. Kent County Cup

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Der Kent County Cup ist ein traditionsreicher regionaler Fußballwettbewerb in England, an dem Vereine aus Kent und umliegenden Gebieten teilnehmen. Organisiert vom Kent County Football Association (KCFA), umfasst er Teams von semiprofessionell bis Amateur, und bietet eine Plattform für lokale Talente und Rivalitäten. Der Pokal verkörpert den Geist des englischen Grafschaftsfußballs, wo Gemeindeklubs um Ruhm auf engen Plätzen kämpfen.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb reicht ins Ende des 19. Jahrhunderts zurück, mit Erwähnungen ab den 1880er Jahren. Die KCFA, 1885 gegründet, zählt zu den ältesten in England. Wichtige Ereignisse: Dominanz von Gillingham frühzeitig und Erfolge von Amateuren wie Faversham Town. In den 1920ern gab es Sensationen gegen höherklassige Teams; der Zweite Weltkrieg pausierte ihn, danach mit neuen Regeln. Interessantes Detail: Maidstone United nutzte Pokalerfolge in den 1970ern für den Aufstieg in die Football League.

Turnierformat

Knockout-System mit Hinspielen. 64–128 Teams starten im August, Finale im Mai auf neutralem Boden, oft Priestfield. Regionale Untergruppen sorgen für Ausgewogenheit. 90 Minuten, Verlängerung bei Bedarf, Elfmeterschießen. Sieger erhält Pokal, Geld und manchmal FA Vase-Platz.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel, in frühen Runden über 4 durch offenen Amateurstil. Rekordtorschützen: John Smith (Dover, 45 in 1980ern), Lee Huggard (Sittingbourne, 32 in drei Jahren). Stars: Tom Finney aus Kent vor Preston; Chris Salmons legendäres Tor 1995 für Gillingham; Jamie O'Hara von Dartford zum Premier League. Bekannt für torreiche Spiele.