Community Shield
Der Community Shield, auch Englischer Supercup genannt, markiert den Auftakt der englischen Fußballsaison. Darin treten der Meister der Premier League und der FA-Cup-Sieger des Vorjahres an. Gewinnt ein Team beide Trophäen, rückt der Vizemeister nach. Der Zweikampf ist mehr als ein Pokal: Er dient als Testgelände für Trainer, um Mannschaften zu optimieren und Fans mit frühem Saison-Feuerwerk zu begeistern.
Geschichte und Gründung
Die Tradition begann 1908 mit Manchester United gegen Queens Park Rangers. Als Sheriff of London Charity Shield unregelmäßig, stabilisierte er sich 1923 als Charity Shield mit wohltätigem Zweck. Seit 2002 heißt er Community Shield. Highlights: 1926-Niederlage von Arsenal gegen Manchester City mit Prügelei im Replay. Rekordmeister Manchester United (21 Siege); torreichstes Duell: Liverpools 6:3 über Leicester 1974. Aktuell dominieren City und Liverpool.
Turnierformat
Einzelspiel auf dem Wembley-Stadion (90.000 Plätze), 90 Minuten plus Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Seit 1974 in Wembley. Kein UEFA-Wettbewerb, doch Sieger genießt Prestige. 2020/21 verschoben wegen Pandemie auf August 2021.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,4 Tore pro Spiel, über 30% Unentschieden. Top-Torschützen: Eric Brook (5 Tore, Man City 1930er), Agüero und Salah (je 3). Ikonen: Thierry Henry (Arsenal), Steven Gerrard (Liverpool), Kevin De Bruyne (City). Giggs als Spieler-Trainer 2011. 12 Sieger holten später die Premier League.