Englische Championship
Die EFL Championship ist die hochkompetitive zweite Liga Englands, in der 24 ehrgeizige Vereine um den Aufstieg in die Premier League kämpfen. Es ist ein Schmelztiegel aus Dramatik, Abstiegskämpfen und temporeichem Fußball, bei dem jeder Punkt zählt und die Fan-Leidenschaft der Elite nicht nachsteht.
Geschichte und Gründung
Aus der 1892 gegründeten Second Division der Football League hervorgegangen, nahm die Championship 2004 ihre moderne Form an und schloss sich 2016 dem EFL an. Legendäre Momente: Nottingham Forests Aufstieg zur europäischen Gloria in den 90ern; Luton Towns Wiedergeburt; Aston Villas dramatischer Playoff-Sieg 2019 auf Wembley nach 17 Jahren; Leeds Uniteds Absturz in den 2000ern bis in die League One. Sie ist der Nährboden für Wunder wie Leicester Citys Premier-League-Triumph 2015/16.
Turnierformat
Von August bis Mai: 46 Spiele, jedes Team zweimal zu Hause und auswärts. Die Top 2 steigen direkt auf; Plätze 3–6 spielen Playoffs – Halbfinals und Wembley-Finale um den dritten Aufstiegsplatz (Wert: über 100 Mio. £). Die unteren Drei (22.–24.) steigen in die League One ab, mit gelegentlichen Punkte-regelbasierten Anpassungen. Keine Winterpause – Fußball rund um die Uhr.
Interessante Fakten
Berühmt für Torgefilde mit 2,7 Toren pro Spiel – höher als in der Premier League – durch offensive Haltung und Risikobereitschaft. Rekordtorschützen: Kevin Phillips (30 in 2003/04), Jermaine Defoe, Dean Windass. Glanzlichter: Mohamed Salahs Chelsea-Anfänge, Ryan Giggs vor Man Utd, Tammy Abrahams 26 Tore für Villa (2018/19), Ivo Pindars Rekord-46 (2002/03). Sie schmiedet Talente wie Jesse Lingard und Olivier Giroud in Aufstiegskämpfen.