El Salvador. Präsidentenpokal
Der Präsidentenpokal von El Salvador ist ein renommierter nationaler Pokalwettbewerb unter der Ägide des salvadorianischen Fußballverbands FESFUT. Benannt nach dem amtierenden Präsidenten, bringt er Spitzen- und unterklassige Vereine in spannende Duelle, die die Leidenschaft der salvadorianischen Fans entfachen. Seit der Wiederbelebung 2018 ergänzt er die Primera División und bietet Außenseitern Chancen gegen etablierte Mächte.
Geschichte und Gründung
Eingeführt 2018 mit präsidentieller Unterstützung, etablierte sich der Pokal rasch. FAS Santa Ana gewann den Auftakt mit 2:1 gegen Isidro Metapán. 2020 meisterte er die Pandemie mit reduziertem Format, Alianza siegte über Águila. Highlight: 2022 erreichte Zweitligist Once Deportivo das Halbfinale – pure Pokalromantik. Der Preisfonds stieg auf 100.000 Dollar, was die Intensität steigert.
Turnierformat
Klassisches Ausscheidungssystem mit 16–24 Teams: 12 Primera-Clubs plus Zweit- und Regionalvertreter. Runden: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale auf neutralem Boden, oft im 53.000 Plätze fassenden Cuscatlán-Stadion. Einbeinige Spiele mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Terminiert mittelsaisonal zwischen Clausura und Apertura, mit Away-Goals-Regel in frühen Runden.
Interessante Fakten
Hohe Torquote: Ø 2,8 pro Spiel, 2021 sogar 4,1. Top-Torschützen: Henry Salsedo (Alianza, 9 in 2022), Billy Fernando (FAS, 7 in 2019). Stars: Darwin Cerna (ex-FAS, MLS) mit Hattrick 2020; Henry Pérez (Águila, 12 Assists). Aktuell glänzen Derli Olivera (Isidro Metapán) und Juan Padilla (Once Municipal), viele Karrieren starten hier.