Copa Colombia

Copa Colombia Logo
Der Copa Colombia ist der nationale Pokalwettbewerb, veranstaltet von der kolumbianischen Dimayor-Fußballföderation. Er vereint Klubs aus der höchsten Liga Categoría Primera A, der Primera B und sogar Amateure aus unteren Divisionen. Seit der Wiederbelebung 2019 nach einer Pause ist er eine Bühne für Überraschungen und Talentscouts. Mit über 30 Teams jährlich zählt er zu den inklusivsten Wettbewerben Südamerikas und verkörpert den demokratischen Geist des kolumbianischen Fußballs, wo Provinzklubs gegen Riesen wie Atlético Nacional oder Millonarios antreten.

Geschichte und Gründung

Die Geschichte reicht in die 1950er zurück mit unregelmäßigen Ausgaben. 1989 strukturiert gestartet, litt er unter Krisen und Reformen. Die moderne Ära begann 2019 mit vier Ausgaben. Highlight: América de Calis 2020-Sieg (2:1 gegen Independiente Santa Fe), ihr erster seit einem Jahrzehnt. 2021 schockte Cúcuta Deportivo als Underdog. Er ist Sprungbrett für Jugendliche wie Carlos Cuesta.

Turnierformat

Reines K.o.-System mit Einspielsiegen: 32–36 Teams ab 1/32-Finale, durch 1/16, Viertelfinale, Halbfinale bis Finale. Von Februar bis November parallel zur Liga, ohne Setzlisten für frühe Dramen. Spiele neutral oder zu Hause, mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Seit 2023 regionale Qualis für Zweit- und Drittligisten.

Interessante Fakten

Torreich mit 2,8 Toren pro Spiel, Höhepunkte in K.o.-Runden über 4. Top-Torschützen: Juan Fernando Quintero (7 für Tolima 2022), Adrián Ramírez (6 für América). Sterne wie junger James Rodríguez (Envigado) glänzten hier; Aktuelle: Yan Culibali, Daniel Gurney. Schmiede für Kolumbiens Nationalelf mit 24-jährigem Schnitt.