Kolumbien. Nottingham-Pokal. Frauen
Der Nottingham-Pokal für Frauen in Kolumbien ist ein renommierter nationaler Ausscheidungswettbewerb, veranstaltet von der Kolumbianischen Fußballföderation. Er vereint die besten Frauenteams des Landes in einem reinen K.-o.-System und bietet intensive Duelle um den Titel. Der Wettbewerb unterstreicht den Boom des Frauenfußballs in Kolumbien, wo Primera-División-Teams höchste Fitness und taktische Raffinesse zeigen. Jährlich zieht er Fans und Scouts aus Südamerika an.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte des Frauen-Nottingham-Pokals reicht in die 2010er zurück, getrieben vom Erfolg der Nationalmannschaft bei Jugend-WM. Die erste Ausgabe fand 2015 statt und wurde zur Talentschmiede. 2018 siegte América de Cali sensationell 2:1 im Finale gegen Favorit Formas Íntimas durch ein Last-Minute-Tor. Interessantes Detail: Die 2022er Pandemie-Ausgabe war verkürzt, brach aber mit 15.000 Zuschauern im Finale Rekorde. Stars wie Catalina Pérez starteten hier ihre Europa-Karrieren.
Turnierformat
Klassisches K.-o.-System mit 16 Teams aus Ober- und Zweitliga. Ab 1/8-Finale per Los, auf neutralem oder Heimboden, Halbfinals hin- und rückwärts. Finale im Nationalstadion Bogotás. Dauer ca. zwei Monate, wetterangepasst für Andenbedingungen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel spiegeln defensive Stärke mit explosiven Phasen wider. Rekordtorjägerin Ladislava Pérez (Independiente Santa Fe) mit 14 Treffern in drei Jahren. Highlights: Mittelfeldspielerin Yolanda Muñoz (22 Assists), Stürmerin Carolina Rojas (2023-Finalheldin). Trainerinnen wie Lucía Martínez formen Teams mit südamerikanischem Flair.