Taiwan. Präsidentenpokal. Frauen

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Der Präsidentenpokal für Frauenteams in Taiwan ist ein angesehener nationaler Turnierwettbewerb, veranstaltet von der Chinese Taipei Football Association (CTFA). Er versammelt führende Vereine und Jugendmannschaften der Insel und unterstreicht den Aufstieg des Frauenfußballs in einem Umfeld, das lange von Männerwettbewerben geprägt war.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb begann Ende der 1980er-Jahre, die erste Ausgabe fand 1987 statt. In den 1990ern dominierte die taiwanische Frauen-Nationalmannschaft dank Pionierin Chen Shu-yun. Reformen in den 2000ern erweiterten die Teilnehmerzahl; das Finale 2010 zog 5000 Zuschauer an. COVID-19 pausierte 2020–2021, doch 2022 siegte die National Taiwan Sport University bei enthusiastischer Rückkehr.

Turnierformat

K.o.-System mit 8–12 Teams, darunter Ligameister und Cup-Sieger. Spiele auf neutralen Plätzen in Taipeh und Kaohsiung über zwei Monate, wöchentlich. Halbfinals und Finale mit Verlängerung und Elfmetern sorgen für Spannung.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, steigend durch jugendliche Offensivkraft. Rekordtorjägerin Li Yun-jun mit 24 Toren (2015–2023). Highlights: Chen Hsiu-yuns Hattrick im 2018-Finale und Star Zhang Xingyue mit Dribbling und Passgenauigkeit. Der Pokal fördert Talente nach Japan und Australien.