Bahrain-Pokal
Der Bahrain-Pokal ist der prestigeträchtigste nationale Ausscheidungswettbewerb im Königreich Bahrain, in dem Vereine aus der Profiliga und unteren Klassen um den Titel kämpfen. Von der Bahrainischen Fußballvereinigung seit dem frühen 20. Jahrhundert organisiert, fasziniert er Fans mit Überraschungen und intensiven Duellen. In jüngster Zeit herrschen Etablierte wie Al-Ahli und Al-Khaleej, doch Underdogs sorgen für Sensationsmomente.
Geschichte und Gründung
Die Wurzeln reichen in die 1930er-Jahre mit inoffiziellen Turnieren auf Manamas Sandplätzen unter britischer Ägide; offiziell startete der Pokal in den 1950ern. Höhepunkt war die 1970er-80er-Ära der Profi-Fußballs. Ikonisch: Al-Muharraqs 4:1-Finalsieg 2002 und Al-Khaleejs Elfmetersieg 2018. Der Wettbewerb pausierte in den 1990ern wegen Golfkriegs, erblühte jedoch neu und integrierte arabische Turniere.
Turnierformat
Klassisches K.o.-System mit 16-32 Teams aus Pro League, First und Second Division. Ein Spiel entscheidet, keine Rückspiele. Von Oktober (1/16-Finale) bis Mai-Finale im Riffa-Nationalstadion (24.000 Plätze). Kein Seeding für maximale Spannung.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, bis 3,5 bei Underdog-Duellen. Rekordjäger: Abdulwahab Al-Munawwar (15 Tore 2015), Hamad Shafi (28 Karriere). Stars: Iraner Karim Ansari, Legende Ismail Abdul-Latif, Aktuelle wie Mahdi Abdulwahab (Al-Ahli) und Jaycee John (Al-Hidd). Der Pokal schmiedet Talente für Bahrains Nationalmannschaft, regelmäßige Asien-Cup-Teilnehmer.