Pokal von Aruba
Der Pokal von Aruba ist der führende K.o.-Wettbewerb im Fußball auf der karibischen Insel Aruba, ausgerichtet von der Arubaanse Voetbal Bond. Er versammelt Spitzenclubs der Primera Divishon und gelegentlich Teams aus unteren Ligen, mit dem Ziel auf Ruhm und karibische Turniere. Auf dieser winzigen Insel mit 100.000 Einwohnern stärkt der Pokal den Gemeinsinn durch Fußball.
Geschichte und Gründung
Seit den 1960er Jahren etabliert, formte sich der Pokal in den 1970ern unter niederländischem Einfluss. Frühe Sieger: SV Dakota und Racing Club Aruba. Die 1990er brachten Highlights wie Britannias 3:1-Finalsieg 2002 gegen Estrella. Besonderheit: Hurrikane in den 2010ern verschoben Spiele, doch der Wille siegte. 2023 gewann SV Pharaohs 2:0 gegen Dakota – ihr dritter Titel, mit Insel-Feiern.
Turnierformat
Klassisches Auswärtssystem mit Einspielen, 8–16 Teams ab Achtelfinale. Spiele auf Guarico- und Adriaan-Lano-Stadien (bis 5000 Zuschauer). Finale: Vollauslastung. Saison: Oktober bis Mai, passend zum Ligakalender.
Interessante Fakten
Durchschnitt 2,8 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Konter und Standards auf engen Feldern. Rekordtorjäger: Ronaldo Croon (SV Dakota, 25 Pokaltore). Stars: Verteidiger Ashley Alvarez (SV Britannia), Mittelfeld-Ikone Franklin Montenegro (8 Finaltore), aktuell Justin Lodwigs (Pharaohs, Hattrick 2022 Halbfinale). Viele Talente wandern in niederländische Ligen ab.