Fußball. Frauen. Argentinien. Reserveliga

Fußball. Frauen. Argentinien. Reserveliga Logo
Die Frauen-Reserveliga Argentiniens (Liga Femenina de Reserva) bildet die zweite Ebene der Frauenfußballpyramide im Land und dient der Förderung junger Talente sowie der Rotation der Kader aus Primera División Femenina-Vereinen. Trainer können hier Nachwuchs testen, ohne die Positionen in der Elite zu gefährden. Seit dem Start 2021 mit etwa 18 Teams spiegelt sie den wachsenden Boom im Frauenfußball wider, in einem Land, das traditionell männerdominiert ist.

Geschichte und Gründung

Die Liga entstand nach dem starken Auftreten Argentiniens bei der WM 2019 (Achtelfinale). Die AFA initiierte sie, inspiriert von Modellen aus Brasilien und Europa. Boca Juniors Reserves gewannen den ersten Titel 2021 dominant, River Plate folgte 2022. 2023 kam ein Playoff-Format hinzu. Die COVID-Pandemie bedrohte den Start, doch er fand in verkürzter Form statt.

Turnierformat

18 Teams spielen eine Einfachrunde in zwei Zonen à neun Mannschaften; Zoniesieger rücken in Playoffs vor: Viertelfinale, Halbfinale, Grand Final. Saison: März bis November mit Internationalen Pausen. 17 Regular-Matches pro Team plus bis zu drei Playoffs. Punkte: 3 für Siege, 1 für Unentschieden. 90 Minuten, Overtime in Playoffs.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Fokus auf Defensive. Top-Torschützinnen: Rocco Sanchez (Boca, 15 in 2023), Maria Perez (River, 12 in 2022). Highlights: Mittelfeldspielerin Laura Rodriguez (UAI Urquiza), nun in der A-Nationalmannschaft; Stürmerin Ana Sofia Velasquez (Independiente) mit viralen Dribblings. Absolventinnen wie Santini glänzen in der Primera.