Argentinien. Mendoza-Pokal
Der Mendoza-Pokal ist ein regionaler Fußballwettbewerb in der Provinz Mendoza, Argentinien, der lokale Vereine in einem packenden Kampf um den Titel versammelt. Von der Provinzfußballvereinigung organisiert, dient er als wichtige Plattform für Amateure und Semiprofis und wirft oft Talente in höhere Ligen ab.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete Mitte des 20. Jahrhunderts und boomte in den 1960ern mit Teams wie Deportivo Maipú und Gimnasia y Esgrima Mendoza, die in die Primera B Nacional aufstiegen. Ikonisch: das 1985er Finale, Independiente Rivadavia siegte 3:2 gegen Atlético Godoy Cruz nach Verlängerung. In den 2010ern kam eine Reform mit Frauenteams.
Turnierformat
Klassisches Pokalformat mit Gruppenphase: 16–24 Teams, Gruppensieger in K.o.-Runden (einfach oder Hin-/Rückspiel). Saison März bis November auf Stadien wie Estadio Feliciano Gambarte; Fremdenlimit fördert Einheimische.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Fokus auf Verteidigung und Konter. Rekordtorjäger Juan Carlos Castro mit 42 Toren. Stars: Ramón Alfaró (Godoy Cruz, 28 Tore 90er) und Federico González (Maipú), Meisterpassgeber.