Albanischer Pokal

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Der albanische Pokal ist der führende Ausscheidungswettbewerb im albanischen Fußball, organisiert von der Albanischen Fußballvereinigung (FSHF). Er vereint Klubs aller Ligen und ermöglicht Underdogs den Kampf gegen Superliga-Giganten. Seit 1939 ein fester Bestandteil des albanischen Fußballs im spannenden K.o.-System.

Geschichte und Gründung

Gestartet 1939 als König-Zog-Pokal, unterbrochen vom Zweiten Weltkrieg, wiederbelebt 1947 als Republikpokal. Anekdote: In den 1960er-Jahren feierte Partizani Tiranas Sieg 1962 über Dinamo als proletarischen Triumph. Rekordmeister Partizani mit 15 Titeln. Nach dem Regimefall 1990er Chaos mit Ausschreitungen, heute mit UEFA-Conference-League-Plätzen professionalisiert.

Turnierformat

Klassisches K.o.-System ab Sechzehntelfinale bis Finale, meist ein Spiel, Viertel- und Halbfinale teils Hin- und Rückspiel. 30–36 Teams aus Superliga, Erster und Zweiter Liga. Finale oft in der Elbasan Arena; 2023/24 gewann Egnatia gegen Partizani 1:0.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel, höher in frühen Runden. Top-Torschützen: Refat Kukri (20+ in 1980ern für Skënderbeu), Aktuelle wie Nazim Suljic, Rey Manaj. Stars: Lorik Cana (Lazio-Kapitän, Pokalsieger mit Partizani), Ermir Lenjani. Heutige Talente wie Arlind Dalaku; Highlights wie Tiranais Elfmetersieg 2017 über Skënderbeu.