UEFA Regions Cup

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Der UEFA Regions Cup ist ein besonderes Turnier des Europäischen Fußballverbands, das Amateure und Semiprofis aus den weniger bekannten Regionen Europas ins Rampenlicht rückt. Im Gegensatz zu Top-Klubwettbewerben treten hier Teams aus spezifischen Gebieten der Mitgliedsnationen an und feiern die Vielfalt des kontinentalen Basis-Fußballs. Seit 2009 alle zwei Jahre ausgetragen, bietet es diesen Underdogs die Chance auf europäischen Ruhm und lockt Scouts auf der Suche nach purem Talent.

Geschichte und Gründung

Die Idee entstand 2008 zur Förderung regionalen Fußballs; Newry City aus Nordirland gewann 2009 mit 3:0 gegen Astra (Wales). 2011 holte KSI von den Färöern den Titel — ein Meilenstein für die abgelegenen Inseln. Interessantes Detail: Grönlands Debüt 2019 unterstrich die Reichweite der UEFA. In vier Auflagen maßen 16 nationale Meister die Kräfte, mit Geschichten von Sensationssiegen Außenseiter.

Turnierformat

Jede UEFA-Nation (außer den kleinsten) stellt ein Team über nationale Qualis. 16 Teams in vier Gruppen à vier spielen Round-Robin auf neutralem Boden. Die beiden Besten pro Gruppe in Viertelfinals, dann KO-Phase bis zum Finale. Der Höhepunkt in einem Gastland über eine Woche, wie ein Mini-WM. Spiele im Juli, vor Saisonstart.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch offenen, angriffslustigen Stil. Rekordtorschütze Steffen Frederiksberg (Färöer, 7 Tore 2011). Highlights: Pedro aus Lanzarote (Spanien 2019) mit magischen Dribblings, Chris Shields von Newry mit Finaltreffer. Viele, wie Grönlands Kassius Henriksen, starteten Profikarrieren hier.