UEFA U19-Frauen-Europameisterschaft

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Die UEFA U19-Frauen-Europameisterschaft ist ein hochkarätiges Turnier für jugendliche Nationalmannschaften, das die talentiertesten Nachwuchsspielerinnen Europas präsentiert. Von der UEFA ausgerichtet, fördert es die Entwicklung des Frauenfußballs und bietet jungen Talenten die Bühne, technisches Können und taktische Reife unter Beobachtung von Scouts führender Klubs zu demonstrieren.

Geschichte und Gründung

Gestartet 1997 als U18-Wettbewerb, wurde 2002 auf U19 angehoben. Spanien holte den ersten Titel, Deutschlands 2:1-Finalsieg 2004 gegen Dänemark gilt als legendär. Frankreich dominierte die 2010er mit Dreifachkrone (2010, 2012, 2016). 2022 verlor Gastgeber Nordirland 0:3 gegen Spanien; 2023 war Litauen erstmals Austragungsort. Kuriosum: Pernille Harder (Dänemark), MVP 2009, wurde bei Chelsea und in der A-Nationalmannschaft Weltstar.

Turnierformat

Qualifikation umfasst über 50 Teams in Gruppen, Top-Mannschaften gehen ins Elite-Round, 8 Finalisten: zwei Gruppen à vier, Halbfinals, Finale. Gastgeber qualifizieren direkt. Das zweiwöchige Sommerformat testet Ausdauer durch engen Spielplan.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, in Qualis bis 3,5+ durch offenes Spiel. Rekordtorjägerin: Andrea Falcón (Spanien, 13 Tore). Stars: Vivianne Miedema (Deutschland, Arsenal-Heldin), Tessa Wullaert (Belgien, Brighton), Stina Blackstenius (Schweden, Portland). Bekannt für schnelle Flügelstürmerinnen und kreative Mittelfeldspielerinnen, die die Frauenelite formen.