Türkischer Supercup

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Der Türkische Supercup ist ein jährliches Fußballspiel, das die Saison im türkischen Fußball einleitet. Darin treten die Meister der Süper Lig der Vorsaison gegen die Pokalsieger der Türkei an. Gewinnt ein Team beide Trophäen, rückt der Vizemeister der Süper Lig nach. Dieses Duell markiert den Start einer neuen Ära und zieht volle Tribünen sowie Millionen Fans an.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb begann 1966 als Supercup der Ersten Liga. Das erste offizielle Spiel fand 1971 statt: Galatasaray besiegte Young Maltaspor 2:1. In den 1990ern wegen Organisationsproblemen nach Deutschland verlegt, kam es zu Skandalen, z.B. Fenerbahçe boykottierte 1997 und erklärte sich zum Sieger. Seit 2019 ein einzelnes Spiel auf neutralem Boden, oft im Ausland wie 2023 in Riad (Galatasaray 1:5 Fenerbahçe). Rekordmeister Fenerbahçe (10 Siege), Galatasaray (9), Beşiktaş (8). Kuriosum: In den 80ern gab es Zweitrundenspiele.

Turnierformat

Aktuelles Format: Ein 90-Minuten-Spiel mit Verlängerung und Elfmeterschießen bei Gleichstand. Auf neutralem Platz, häufig abroad (Riad, Wien, Istanbul). Teilnehmer: Süper-Lig-Meister und Pokalsieger (oder Vizemeister bei Double). Ein spannendes Einmal-Duell.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 3,2 Tore pro Spiel durch Topstars und Motivation. Beste Torschützen: Hakan Şükür (4), Turgay Semercioğlu (3), aktuelle wie Enner Valencia, Vincenzo Montella. Stars wie Rivaldo (Fenerbahçe), Edin Džeko (Galatasaray), Pedro. Highlights: 2022-Elfmeterdrama (Trabzonspor-Alanyaspor), Fenerbahçe-Razzia 2023. Betont Dominanz der 'Großen Drei' aus Istanbul.