Schwedischer Pokal. Frauen
Der Schwedische Frauenpokal ist ein führender K.o.-Wettbewerb im schwedischen Frauenfußball, veranstaltet von der Schwedischen Fußballvereinigung. Er umfasst Spitzenmannschaften der Damallsvenskan sowie Teams aus unteren Ligen und läuft seit 1982 jährlich ab, was die Tiefe und Attraktivität des Frauenfußballs in einem Land mit starker Geschlechtergleichheit unterstreicht. Der Pokal bietet spannende Duelle, Überraschungen und Chancen für Underdogs gegen Favoriten.
Geschichte und Gründung
Der erste Pokal 1981 ging an Jitex aus Göteborg. Die 90er prägten Malmö und Uppsala, ab den 2000ern Linköpings FC und Umea IK mit den meisten Titeln. Ikonisch: Linköpings 4:0-Sieg gegen Sundsvall im Finale 2013. Der Wettbewerb passte sich UEFA-Standards an und förderte Spielerinnen für die Nationalmannschaft, Vize-Olympiasieger 2020.
Turnierformat
Preliminary Runden für Niedrigligisten, Damallsvenskan ab Achtelfinale. Viertelfinale und Halbfinale doppelt, Finale einmalig neutral. 2023/24 mit 64 Teams, von Herbst bis Frühling parallel zur Liga.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, höher in Pokalrunden. Rekordtorjägerin: Marina Nikko (Jitex, >30 in 90ern). Stars: Kosovare Asllani (Linköpings, 50+ Pokaltore), Stina Blackstenius, Anna Anvegård. Förderte Fiona Semenya. (1846 Zeichen)