Copa Paulista. Frauen

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Der Frauen-Copa Paulista ist ein angesehener regionaler Wettbewerb im Bundesstaat São Paulo, Brasilien, mit den stärksten Frauenteams. Er dient als zentrale Plattform zur Förderung des Frauenfußballs im Land, verbindet hohen Wettbewerb mit Vorbereitung auf nationale und internationale Herausforderungen. Der Turnier unterstreicht das wachsende Interesse am Frauenfußball in Brasilien, wobei São Paulo in Infrastruktur und Talenten führend ist.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb begann 1997 als Initiative der Landesföderation zur Popularisierung des Frauenfußballs. Corinthians dominieren seit 2019 mit mehreren Titeln, darunter ein dramatischer 3:2-Finalsieg gegen São Paulo 2023. Interessanter Fakt: Palmeiras sorgte 2001 für eine Sensation und beendete die Vorherrschaft der Außenseiter. Der Pokal war Sprungbrett für Stars wie Debinha, die hier debütierte vor ihrem Wechsel zu Lyon, und Formiga, der legendäre Trainerin.

Turnierformat

Das Format umfasst eine Gruppenphase mit 16 Teams in vier Gruppen; die zwei Besten pro Gruppe erreichen das Viertelfinale, gefolgt von Halbfinals und einem Finale auf neutralem Boden. Spiele finden von Oktober bis Dezember statt, unter Einhaltung der Landesvorschriften zu gleicher Sendezeit für Frauenspiele.

Interessante Fakten

Durchschnittliche Torbelastung liegt bei 2,8 Toren pro Spiel, mit Spitzen bis 4 in den Playoffs. Rekordtorjägerinnen: Geyse (Corinthians, 15 Tore 2022) und Victoria (Santos, 12 in 2021). Highlights: Andressinhas Standardspezialistin von São Paulo, Bia Zanerattos Torinstinkt bei Palmeiras mit China-Erfahrung und Jungtalent Yasmin von Corinthians, Kandidatin für den Goldenen Ball.