Mexiko. Turnier der Champions
Das Campeón de Campeones, das Champions-Turnier Mexikos, ist der jährliche Supercup-Wettbewerb im mexikanischen Fußball. Es stellen die Sieger der Apertura und Clausura der Liga MX sich gegenüber und krönen den absoluten Landesmeister in einer der leidenschaftlichsten Ligen Nordamerikas.
Geschichte und Gründung
Gestartet 1942 mit Rayos de América als erstem Sieger, pausierte es 1967-1996 wegen Ligareformen und 2020 wegen COVID-19. Besonderheit: 1975 in den USA ausgetragen, Vorläufer der grenzüberschreitenden Popularität. Highlights: Tijuana besiegt Cruz Azul 2:0 (2013), América schlägt Monterrey (2019). América führt mit 7 Titeln vor Cruz Azul und Chivas (je 4).
Turnierformat
Ursprünglich ein Einzelspiel, seit 2016 achtteilig mit Top-4 pro Turnier aus den Playoffs. Ab 2021 Viertelfinals, Halbfinals und Final auf neutralem Boden, oft USA, mit Overtime und Elfmeterschießen.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höhepunkte wie Pachucas 4:3 gegen Monterrey (2017). Top-Torschützen: Francisco Palacios (3 Tore, 1944), José Scorchesse, Rodrigo Elizalde (Pachuca). Stars: Hugo Sánchez (Pumas, 1982), Rafael Márquez (Monterrey, 2010), André-Pierre Gignac (Tigres, 2023). Zeigt Glanz der Liga MX mit Brasilianern und Argentiniern wie Thiago Andrade.