Makkabiade. Frauen

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Die Frauen-Makkabiade ist ein renommiertes internationales Sportereignis des Maccabi World Union. Der Frauenfußball-Teil versammelt Teams jüdischer Gemeinden weltweit und bietet erstklassigen Frauenfußball mit Fokus auf sportlicher Exzellenz und kultureller Verbundenheit. Es verbindet Wettkampf mit jüdischer Tradition.

Geschichte und Gründung

Die Makkabiade startete 1932 in Tel Aviv; der Frauenfußball etablierte sich in den 1960ern und wurde 1997 in Mumbai voll ausgebaut. Highlights: US-Triumph 5:0 im Finale 2009 in Rio, israelische Dominanz 2017 in Jerusalem. Trotz Pandemie-Ausfall 2021 feierte sie 2022 in Deutschland ein starkes Comeback.

Turnierformat

Gruppenphase in Divisionen nach Teamstärke (Elite bis Amateure), dann K.o.-Runden: Viertelfinale, Halbfinale, Finale. 12–16 Teams, Spiele 2x35 oder 2x40 Minuten. Integriert in die Mehrsport-Makkabiade mit Eröffnungs- und Schlusszeremonien.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 4–5 Tore pro Spiel in der Elite, dank offenen Stils. Top-Torschützinnen: Sarah Cohen (USA, 12 Tore 2017), Noa Furman (Israel, 15 in 2022), Emma Levy (GB, 10 in 2013). Stars: Torhüterin Liat Ashdod (Israel-Legende), Mittelfeldspielerin Rachel Friedman (Kanada). Talente wie Mira Messias wechselten in Profi-Ligen.