Supercoppa Italiana Frauen
Der Supercoppa Italiana Frauen ist das jährliche Saisonauftakt-Duell im italienischen Frauenfußball. Er stellt die Meisterinnen der Serie A Femminile gegen die Coppa-Italia-Siegerinnen des Vorjahres. Bei Doppelsieg rückt die Finalistin des Pokals nach. Mehr als ein Testspiel: Es spiegelt Form und Ambitionen der Spitzenreiter wider. Seit 2022 organisiert die FIGC den Wettbewerb, ab 2023 als Supercoppa Italiana Femminile — ein Zeichen für den Boom im Frauenfußball Italiens.
Geschichte und Gründung
Die Geschichte reicht bis 1991 zurück, mit Aglianese Verona als erstem Sieger. Bardolino Verona beherrschte die 2000er mit fünf Titeln in Folge. Eine Pause 2011–2021 folgte der Umstrukturierung. 2022 siegte Juventus knapp gegen Rom (2:1), 2023 folgte ein 3:0 über Inter. Kuriosum: Seleco Padovas Sensationssieg 1997 gegen Modena. Der Supercoppa markiert den Weg vom Amateurbereich zur Profi-Liga.
Turnierformat
Ein einzelnes Knockout-Spiel auf neutralem Boden — das ist das Format. Seit 2023 in August auf Arenen wie Reggio Emilia. Bei Gleichstand Extra-Zeit und Elfmeterschießen. 2024 bleibt es dabei, ideal zur Ligavorbereitung.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, mit Fokus auf Defensivstärke. Top-Torschützinnen: Cristiana Girelli (2 in 2022, Juventus), Barbara Bonansea (Bardolino-Legende). Stars wie Arianna Caruso (Juventus), Hanna Kosovic (Rom) und Elena Lindholm (Inter) prägen die Liga mit Technik und Power. Zuschauerzahlen steigen, Niveau nähert sich europäischen Top-Ligen.