Italienische Meisterschaft. Serie D
Die Serie D ist die vierte Ebene der italienischen Fußballpyramide mit 162 Teams in neun regionalen Gruppen à 18 Mannschaften. Sie dient als Sprungbrett für provinzielle Vereine, die in die Profiliga Serie C aufsteigen wollen. Hier verschmelzen Amateurtraditionen mit semiprofessionellem Einsatz, und Spiele ziehen treue Anhänger in vollen Stadien an.
Geschichte und Gründung
Gegründet 1959 als Prima Categoria und 2014 reformiert, hat Serie D Stars wie Paolo Maldini (aus unteren Ligen) und Francesco Totti (römische Wurzeln) hervorgebracht. Die pandemieunterbrochene Saison 2019/20 krönte Monda und Matlese mit Aufstieg. Historisch: Pro Vercelli, siebenfacher Serie-A-Meister aus dem frühen 20. Jahrhundert, spielt hier.
Turnierformat
Neun Gruppen (A–I) von Piemont bis Sizilien: Jede Mannschaft bestreitet 34 Doppelrundenspiele. Gruppensieger steigen direkt in Serie C auf (9 Plätze), plus Play-offs mit Platz 2–10 und Auswahl tieferer Teams (28 insgesamt). Abstiegs-Play-offs gegen Eccellenza-Clubs. Saison: September bis Mai-Play-offs.
Interessante Fakten
Hohe Torquote: 2,8–3,2 Tore pro Spiel durch offenen Regionalfußball. Bester Torschütze: Marco Rossi (32 für Matenzana 2022/23), Lucapinto (Gruppe A). Talentschmiede für Del Piero (Padova), Boateng, Xhaka. Aktuell: Matteo Congrega (Latina), Federico Bonazzoli (Verona) – Tempo und Präzision.