Italienische Meisterschaft. Serie B

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Die Serie B ist die zweithöchste Spielklasse im italienischen Profifußball, in der 20 Mannschaften um den Aufstieg in die Serie A und den Klassenerhalt kämpfen. Bekannt für taktische Raffinesse und hohe Intensivität, verkörpert die Liga den italienischen Fußballgeist, wo Außenseiter Favoriten bezwingen können und jeder Punkt zählt.

Geschichte und Gründung

Gegründet 1929 als Prima Divisione, hat Serie B Höhen und Tiefen erlebt. In den 1940er-Jahren erblühte sie nach dem Krieg, in den 1970ern wurde sie Talentschmiede. Der Skandal 2003/04 warf Giganten wie Lazio und Fiorentina hierher. Rekordmeister sind Atalanta und Genua mit je sechs Titeln. Kuriosum: 2020 endete die Saison corona-bedingt auf neutralem Boden.

Turnierformat

20 Teams bestreiten ein Heim- und Auswärtsrundensystem mit 380 Spielen von August bis Mai-Juni, inklusive Winterpause. Die ersten beiden steigen direkt auf; Plätze 3–8 spielen Play-offs um den dritten Aufstieg. Letzte drei absteigen direkt, 16.–18. treten gegen Serie-C-Mannschaften an.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel spiegeln defensive Stärke wider. Rekordschütze Arrigo Sacchi mit 29 Toren 1940/41, modern Ciro Immobile mit 28 (2008/09). Legenden wie Gianluigi Buffon (Parma-Debüt), Francesco Totti und Paolo Maldini starteten hier. Aktuell glänzt Victor Osimhen bei Salernitana; viele Serie-A-Stars wie Alessandro Del Piero wurzelten in Serie B.