Israelischer Staatspokal
Der Israelische Staatspokal, umgangssprachlich Israel-Pokal, ist der führende Ausscheidungswettbewerb im israelischen Fußball, organisiert vom Israelischen Fußballverband. Er umfasst Vereine aller Ligenstufen, von der Ligat ha'Al bis zu Amateurklassen, und bietet Raum für Überraschungen und Erfolge von Underdogs.
Geschichte und Gründung
Der Wettbewerb startete 1928 als Eretz-Israel-Pokal unter dem Palästinensischen Fußballverband und wurde nach der Unabhängigkeit 1948 zum Staatspokal. Rekordmeister Maccabi Tel Aviv mit 24 Titeln, beginnend mit dem 1929-Sieg gegen Hapoel Tel Aviv (4:1). Highlights: Bnei Sakhnins Finalweg 2019 aus der Zweitliga, 0:5-Niederlage gegen Maccabi Tel Aviv; Pandemie-Pause 2020 mit Anpassungen.
Turnierformat
Ausscheidungsrunde mit 60–70 Teams: Unterligateams ab 1/32 oder 1/16, Topklubs ab Achtelfinale. Finale auf neutralem Platz, oft Bloomfield-Stadion. Sieger erhält Pokal und UEFA-Conference-League-Platz, falls nicht qualifiziert.
Interessante Fakten
Durchschnittliche Tore: 2,8–3,2 pro Spiel, früh bis 4. Top-Torschützen: Eran Zahavi (28), Vitorino Antunes (20). Ikonen: Eitan Tibi (Maccabi Haifa-Finals), Ronen Harazi, Tal Ben Haim und Eyal Golasa mit legendären Pokal-Leistungen.