Hongkong-Pokal
Der Hong Kong FA Cup ist der renommierteste K.o.-Wettbewerb im hongkongischen Fußball, veranstaltet von der Hong Kong Football Association seit 1908. Er vereint Elite-Teams der Premier League bis hin zu Amateurklubs und bietet Underdogs die Chance auf Sensationen, inmitten asiatischer Fußballtraditionen und moderner Dynamik.
Geschichte und Gründung
Erstmals 1908 ausgetragen (Sieger: St. Joseph's), überstand der Pokal Weltkriege, japanische Besatzung und die Übergabe an China. Das Finale 1963 zwischen South China und Army löste Unruhen mit 167 Verletzten aus, was Sicherheitsreformen nach sich zog. Britische Ära geprägt von Happy Valley und Kitchee, danach 35 Siege für South China AA. In den 1970ern Plattform für Exilchinesen aus dem Festland.
Turnierformat
Reines Ausscheidungssystem mit 24-32 Teams ab 1/32- oder 1/16-Finale, Einzelfälle per Elfmeterschießen (keine Verlängerung früh). Saisonzeit (Sep-Mai) passt zur Pro League, Finale im Mong Kok Stadium mit 40.000 Zuschauern, Preise in Millionen HKD.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Spitzen bis 5+ in intensiven Duellen. Rekordtorschützen: Anas Mtir (50+ für South China 1990er), Dewey (37/Saison). Stars: Brasilianer Everton Camargo, Gilberto Macario, Einheimische Lee Wai, Fan Zhize; Aktuelle: Ferreira (Kitchee), Nguyen Cong Phuong. Sprungbrett zu CSL.