Griechischer Pokal

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Der Griechische Pokal ist der nationale Ausscheidungswettbewerb im griechischen Fußball, organisiert von der Hellenischen Fußballföderation (ΕΠΟ). Er vereint Vereine aller Ligen, von Super-League-Giganten bis Amateurteams, und bietet Chancen für Überraschungen. Seit den 1930er Jahren ist er fester Bestandteil der Saison und krönt den Pokalsieger.

Geschichte und Gründung

Der Wettbewerb begann in den 1930ern, unterbrochen durch Kriege und Reformen. Ethnikos Piräus gewann 1931 erstmals, doch Olympiakos und Panathinaikos dominierten. Panathinaikos erreichte 1971 das Finale des Europapokals der Landesmeister nach Pokalsieg. 2009 siegte AEK Athen dramatisch gegen Olympiakos, und in den 2010ern sorgten Underdogs wie Panionios für Aufregung. Seit den 1980ern mit Gruppenphase modernisiert.

Turnierformat

Frührunden für unterklassige Teams, Super-League ab 1/16-Finale. Hin- und Rückspiele bis Halbfinale, bei Gleichstand Verlängerung/Penaltys. Einziges Finale auf neutralem Platz, oft Olympiastadion Athen. 2023/24 mit 41 Teams.

Interessante Fakten

Durchschnittlich 2,5 Tore pro Spiel, höher bei Sensations. Olympiakos 28 Titel, Panathinaikos 18. Top-Torschützen: Finnbogason (9 in einer Saison), Delibasic. Stars: Galteri (Olympiakos), Tsipouras (AEK), El Arabi, Pacho. Entdeckte Talente wie Sokratis Papastathopoulos.