Griechischer Supercup
Der Griechische Supercup stellt die Meister der Super League Griechenlands den Pokalsiegern in einem packenden Einmal-Match gegenüber, das die Saison einläutet. Seit den 1980er Jahren ist er fester Bestandteil des griechischen Fußballs, mit Dominanz von Olympiakos, PAOK und AEK. Neuere Ausgaben auf neutralem Auslandsboden verleihen dem Event internationalen Glanz.
Geschichte und Gründung
Gestartet 1980 mit Olympiakos' 3:2-Sieg gegen AEK. Olympiakos herrschte in den 80ern/90ern mit 9 Titeln bis 2000. Kuriosum: 1996 wurde Panathinaikos vs. Ethnikos wegen Doping annulliert. Seit 2007 ins Ausland verlegt—AEK siegte 2013 2:0 in Bukarest über Olympiakos. Pandemie pausierte 2020/21; PAOK gewann 2022 2:1. Olympiakos führt mit 18 Erfolgen.
Turnierformat
Ein Spiel: Meister vs. Pokalsieger; Doppelgewinner gegen Vizemeister. 90 Minuten, Verlängerung, Elfmeterschießen. Seit 2007 neutrale Orte abroad (VAE, Türkei, Rumänien) für mehr Show.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, Höhepunkte wie Olympiakos 5:0 vs. Larissa 1999. Rekordtorjäger Predrag Djordjević (5 Tore/3 Spiele). Stars: Ricardo Sá Pinto (2004), Kevin Constant (Doppelpack 2014), James Pantelis. Aktuell: Aiden McGeady, Martins Esequiel.