Copa María Bonita. Frauen
Der Copa María Bonita für Frauen ist ein renommiertes jährliches Turnier im Frauenfußball in Mexiko. Benannt nach der legendären mexikanischen Spielerin María Bonita, die in den 1970er Jahren Pionierarbeit leistete, versammelt es die besten Frauenclubs des Landes sowie Gäste aus Lateinamerika. In jüngster Zeit dient es als Sprungbrett für Nachwuchstalente der Nationalmannschaft.
Geschichte und Gründung
Gegründet 2015 zur Erinnerung an María Bonita, die trotz Verboten professionell spielte, gewann Tigres Femenil den Auftakt. Der Finales 2018 zwischen América und Pumas sorgte für Schiedsrichter-Streit und mehr Aufmerksamkeit. Corona pausierte 2020, doch 2021 mit brasilianischen Teams stieg der Status. Highlight: Monterreys Verlängerungs-Tor 2022 glich ihren Titelrekord aus.
Turnierformat
Gruppenphase mit vier Teams in zwei Gruppen, je zwei Bestmänner ins Halbfinale, dann K.o.-Finale mit Verlängerung und Elfmeterschießen. Von März bis Mai auf neutralen Stadien der Liga MX Femenil, mit über 5 Millionen Pesos Preisgeld.
Interessante Fakten
Durchschnittlich 2,8 Tore pro Spiel, in Play-offs bis 3,5 durch offensive Taktiken. Top-Torschützinnen: Charlín Corrales (14 für Pachuca), Blanca Félix (12 für América). Stars: Joline Iribarren (Tijuana) mit Assists auf Weltklasse-Niveau, Torhüterin Alane Calderón (Cruz Azul) parierte 85% im 2023-Finale. Talente wie Charlín starteten hier vor Europa.